Geschäftsbericht Hammerschmiede 2019 

Am 10. August 2019 haben Christian und Roswitha Zimmermann das 25 Jahr-Jubiläum in der Hammerschmiede in Mühlehorn feiern dürfen. Es war ein grossartiger Anlass. Es kamen Menschen aus der ganzen Schweiz zu Besuch. Um dieses Jubiläum gebührend begehen zu können, hat das Schmiede-Paar Freunde und Verwandte gebeten, ihnen für das Fest unter die Arme zu greifen. Es sollte ja ein schönes Fest werden, mit kleinen Köstlichkeiten und natürlich auch, um darauf anzustossen. Eine Musikgruppe machte feine Salonmusik und so hatten alle Gäste grosse Freude und den Plausch. Bis hin dazu, dass getanzt wurde. Alles in allem war es ein wunderschönes Fest, bei dem der Stiftungsratspräsident, alle Stiftungsräte, Altstiftungsratspräsidenten und -räte, sowie Kunden, Unterstützer und Helfer aus den vergangen 25 Jahren anwesend waren. Ein unvergessliches Erlebnis. 

Gleich danach, zwei Tage später, am 12. August ging es los mit der Renovation und Sanierung der Hammerschmiede. Diesem Datum ging viel Planung, Beurteilung und Genehmigungen des Kantons Glarus und der Glarner Denkmalpflege voraus. Die allergrösste Herausforderung allerdings war, die Finanzierung dieses Projektes seitens der Stiftung Hammerschmiede. Dies wurde von Stiftungsratspräsident Peter Rufibach mit grossartigem Einsatz erbracht. Er konnte für dieses grosse Unterfangen folgende Leistungsträger gewinnen: 

Glarner Denkmal- und Heimatschutz, Glarner Kantonalbank, Tourismusfond Kanton Glarus, Gemeinde Glarus Nord, Schweizer Berghilfe und die Ernst Göhner Stiftung. 

Die Arbeiten wurden mit besten Fachleuchten aus dem Glarnerland umgesetzt. Auch die Planung war hervorragend, das Projekt wurde reibungslos umgesetzt. Als Erstes musste die Hammerschmiede komplett eingerüstet werden. Das stark beschädigte Dach wurde abgedeckt und genau geprüft, ob alte Dachziegel wiederverwertet werden können. Bei dieser Arbeit kam ein "Feierabendziegel" aus dem Jahr 1866 zum Vorschein. Die alte Dachkonstruktion wurde sauber heruntergebürstet, unnötiges entfernt und kaputte, modrige Dachbalken ersetzt. Die ganze gezimmerte Originalkonstruktion sollte weiterhin sichtbar bleiben. Auf dieses Gebälk wurden, als Unterdach, säge rohe Tannenbretter gelegt, um bestmöglichen authentischen Eindruck zu wahren. Der nächste Schritt war das Abdichten mit einer Spezialfolie, vor der Hinterlüftung und einer moderaten Isolation aus Holzfaserplatten. Weiter wurde der neue Kaminzug neben das bestehende Kamin integriert. Anpassungsarbeiten vom Spengler, Malerarbeiten an Fensterläden und am Kamin wurden durchgeführt. Zwei Holzöfen mit Brandschutz wurden installiert. Nach all diesen Arbeiten konnte das Dach neu gedeckt werden. Den Abschluss der Bauarbeiten bildete die Demontage des Gerüstes.  

Am 12. November 2019 konnte die Einweihung mit allen Leistungsträgern, Sponsoren, Arbeitern und beteiligten Firmen gefeiert werden. Mit grossem Stolz konnte Peter Rufibach die alte Hammerschmiede in ihrem neuen Gewand präsentieren. Die gemütlich warmen Temperaturen zeigten, dass die Ofen funktionieren und der Dank an alle Stiftungsräte, speziell an den Projektleiter Franz Frefel, war mehr als gerechtfertigt. 

Die Hammerschmiede ist nun für ihre weitere Zukunft bestens gerüstet. Mit Planungssicherheit und dem Komfort einer Heizung, können nun alle künftigen Veranstaltungen und Events durchgeführt werden. Es ist jetzt kaum mehr zu glauben, wie kalt die Schmiede werden konnte. Christian und Roswitha Zimmermann können nun die Gäste in angenehmen heizbaren Räumen begrüssen. Auch das Schmieden, in der vor der Renovierung teils nur drei Grad warmen Schmiede, ist in ganz anderem, neuem Raumgefühl möglich. Dem noch nicht genug, ist ein grosser Werterhalt gewährleistet. 

Der Stiftungsrat ist sehr glücklich, dass dem Kunst-Schmiedeehepaar Christian und Roswitha Zimmermann nun besten Bedingungen für die Zukunft zur Verfügung stehen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jubiläum. 

Riedern im Januar 2020

Peter Rufibach

Präsident des Stiftungsrates 

 

 

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